Maggikraut/Liebstöckel im Beet

Besonderheiten: Maggikraut/Liebstöckel kann über einen Meter hoch werden und bildet im Laufe der Jahre buschige Horste. Damit es ungestört wachsen kann, sollte ausreichend Platz eingeplant werden.

Stammt es aus dem Supermarkt, muss es langsam an die direkte Sonne gewöhnt werden, bevor es ins Beet kommt. Bei diesen Pflanzen handelt es sich um wenige Wochen alte Sämlinge, sie wurden unter Idealbedingungen aufgezogen, sind aber nicht abgehärtet.

Liebstöckel

Liebstöckel im April: Jetzt schmecken die Blätter am besten.

Der Anbau im Beet
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Boden: humos, sandig-lehmig
  3. Gießen: gleichmäßig feucht
  4. Düngen: Kompost, organischer Gemüsedünger
  5. Winterhart: bis -25 °C

Standort: Vollsonnig bis halbschattig werden vertragen. Optimal ist ein Standort, der Levisticum officinale für mindestens 3 Stunden täglich Sonne bietet.

Boden: Ein humoser bis sandig-lehmiger Boden, der das Wasser speichert eignet sich. Der Humus kann in Form von handelsüblicher Gemüseerde oder Kompost beim Pflanzen eingearbeitet werden.

Gießen: Gleichmäßig feucht aber nicht nass.

Düngen: Düngen kann man, muss man aber nicht, der Nährstoffbedarf des Maggikraut ist nicht übermäßig hoch.

Das hier gezeigte Exemplar wächst seit 2008 in meinem Garten und wurde noch nie gedüngt.

Überwintern: Die Winterhärte des Liebstöckel ist gut, bis zu -25 °C werden vertragen.

Maggikraut Blüten

Die Blüten erscheinen im Juni und werden gerne von Läusen besiedelt.

Ernten: Geerntet werden kann von April bis September. Am besten schmecken die jungen und zarten Blätter des Frühjahrs. Sie enthalten weniger Bittertoffe als im Sommer.

Das Ernten bedeutet Stress für das Maggikraut. Es treibt auch nach einem radikalen Rückschnitt wieder aus, besser ist es aber, wenn nicht alle Blätter entfernt werden.

Tipp: Auch Liebstöckel-Samen sind essbar. Die gelben Blüten erscheinen ab Juni und werden gerne von Hummeln und anderen Wildbienen angeflogen. Es können sich aber auch Läuse oder Streifenwanzen darauf ansiedeln.

Streifenwanze

Streifenwanze (Graphosoma lineatum) an Kümmel. Diese Art besiedelt gerne Doldenblütler.

Von: Frau-Doktor | nach oben